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Reinard Schmitz aus Naxos schrieb am 2. Oktober 2017:
»Ich muss auf einer Fähre sein, um das Gefühl zu haben, ich käme an.« Das ist der entscheidende Satz. Ägäis ohne Fähre? Das ist eben unmöglich. Aber die wenigsten Touristen werden es je bemerken in ihrem Flieger.
»Ich muss auf einer Fähre sein, um das Gefühl zu haben, ich käme an.«

Das ist der entscheidende Satz. Ägäis ohne Fähre? Das ist eben unmöglich. Aber die wenigsten Touristen werden es je bemerken in ihrem Flieger.
Administrator-Antwort von: Jörg Dauscher
Bis Oktober kann man von München aus nach Kavala fliegen. Findet sich dort aber sofort den Taxifahrern ausgeliefert (die Beutetiger unter den Verkehrsvermittlern)... 20 nach Keramoti, 40 nach Kavala. Um die Fähre aber kommt niemand herum, wobei die Überfahrt von Keramoti aus witzlos ist. Ich dachte diesen Satz: "Griechenland muss von der Fähre aus begriffen werden" vor Jahren auf der Überfahrt von Chania nach Piräus. Wird sich nichts dran ändern.
Herbert Weber aus Berlin schrieb am 10. Dezember 2016:
Ich wohne in der Gubener Straße. Kürzlich stieg ich mit meiner Tochter am Bahnhof Warschauer aus. Jemand neben meiner Zehnjährigen kotzte sich auf der Warschauer Brücke die Leber aus dem Leib. Sie meinte, sie würde bald selbst brechen. Noch immer auf der Warschauer Brücke musste wir an drei Drogendealern vorbei, die offen handelten. Am nächsten Baum dann standen einige Punks, die nach "money for weed" bettelten. Über die Straße hinweg dann eine Trinkergruppe vor dem Kaisers. Die Hunde, die sie offen herumlaufen ließen, machten Hanna Angst. Zehn Meter weiter: Drei Typen an einem Zaun beim öffentlichen Pinkeln. Schließlich lag auf dem Beet vor unserem Haus, das ich sysiphosartig versuche zu pflegen, wieder ein großer Müllhaufen aus weggeworfenen Flaschen und Pizza-Pappen. Nicht einmal dreihundert Meter von der U-Bahn nach Hause und ein solcher Spießrutenlauf. Es ist für Familien mit Kindern eine absolute Zumutung in Friedrichshain zu wohnen. Wegen der teuren Mieten kommen wir aber nicht weg. Wir sind in der Assi-Anarchie gefangen. Die Bezirksverwaltung lässt uns im Stich. Ihr Artikel hat mit jedem Wort Recht.
Ich wohne in der Gubener Straße. Kürzlich stieg ich mit meiner Tochter am Bahnhof Warschauer aus. Jemand neben meiner Zehnjährigen kotzte sich auf der Warschauer Brücke die Leber aus dem Leib. Sie meinte, sie würde bald selbst brechen. Noch immer auf der Warschauer Brücke musste wir an drei Drogendealern vorbei, die offen handelten. Am nächsten Baum dann standen einige Punks, die nach "money for weed" bettelten. Über die Straße hinweg dann eine Trinkergruppe vor dem Kaisers. Die Hunde, die sie offen herumlaufen ließen, machten Hanna Angst. Zehn Meter weiter: Drei Typen an einem Zaun beim öffentlichen Pinkeln. Schließlich lag auf dem Beet vor unserem Haus, das ich sysiphosartig versuche zu pflegen, wieder ein großer Müllhaufen aus weggeworfenen Flaschen und Pizza-Pappen. Nicht einmal dreihundert Meter von der U-Bahn nach Hause und ein solcher Spießrutenlauf. Es ist für Familien mit Kindern eine absolute Zumutung in Friedrichshain zu wohnen. Wegen der teuren Mieten kommen wir aber nicht weg. Wir sind in der Assi-Anarchie gefangen. Die Bezirksverwaltung lässt uns im Stich. Ihr Artikel hat mit jedem Wort Recht.
Administrator-Antwort von: Jörg Dauscher
Lieber Herr Weber, ich wohne (bzw. wohnte) acht lange Jahre an besagter Kreuzung im Südkiez Friedrichshains. Mir fehlt jegliches Verständnis für den Rückzug des Staates, den wir ja mittels Steuer bezahlen. Ich habe mich in der Tat gefragt, wie zum Teufel Familien damit umgehen, mit den Glassplittern im Sand des Spielplatzes, dem Müll und den täglichen Zumutungen, Ich selbst bin im Fränkischen aufgewachsen, der Wald und der Bach, die Fischweiher waren unser Spielgebiet. Kinder in Friedrichshain aufzuziehen nötigt mir den höchsten Respekt ab. Das Gefühl des Gefangenseins, des Ausgeliefertseins kann ich gut nachvollziehen, das ging mir jahrelang ähnlich! Grad bin ich auf Montage in Wittenau und kann berichten, dass Berlins Außenbezirke so schlecht nicht sind und vielleicht für Familien mit Kindern eine Alternative darstellen könnten. Nur Mut! Und Grüße an Hanna, die wird mal ne ganz Starke!
Richard Pagel aus Berlin schrieb am 3. Dezember 2016:
Berlin Friedrichshain - Herz der Finsternis: Was für ein alberner Artikel wie ich finde. Liest sich wie von Jemandem, der in Berlin lebt, dort aber eigentlich nichts zu suchen hat. War schonmal jemand im fränkischen Weißenburg und hat sich darüber beschwert, dass es an Clubs, Touristen und ordentlichen Dealern mangelt!?! Genau solche Charaktere sind es doch dann auch, die neben einem Club wie dem Magnet oder Knaack einziehen und diesen dort rausklagen, weil ja dann die ganzen Dealer, Touristen und Müllberge vor ihrer Haustür sind.
Berlin Friedrichshain - Herz der Finsternis:

Was für ein alberner Artikel wie ich finde. Liest sich wie von Jemandem, der in Berlin lebt, dort aber eigentlich nichts zu suchen hat.

War schonmal jemand im fränkischen Weißenburg und hat sich darüber beschwert, dass es an Clubs, Touristen und ordentlichen Dealern mangelt!?!

Genau solche Charaktere sind es doch dann auch, die neben einem Club wie dem Magnet oder Knaack einziehen und diesen dort rausklagen, weil ja dann die ganzen Dealer, Touristen und Müllberge vor ihrer Haustür sind.
Administrator-Antwort von: Jörg Dauscher
Lieber Herr Pagel, die Polemik ist gegen die Entwicklungen im Südkiez-Friedrichshain gerichtet, nicht gegen die Berliner Clubkultur. Geschrieben habe ich ihn als ich nach einem dreiviertel Jahr Abwesenheit zurück in Friedrichshain war. Und insofern haben Sie Recht: ich habe mich in der Tat gefragt, was ich dort noch mache. Albern finde ich mein Anliegen hingegen nicht. Viele Grüße, Jörg Dauscher PS.: Was den Charakter angeht, ich hab noch nie einen Club verklagt geschweige denn einen Nachbarn und werde das auch in Zukunft nicht;)
Reinard schrieb am 3. November 2016:
"Friedrichshain" erinnert mich sehr an Doris Lessings "Memoiren einer Überlebenden"...
"Friedrichshain" erinnert mich sehr an Doris Lessings "Memoiren einer Überlebenden"...
Administrator-Antwort von: Jörg Dauscher
...ich muss mein Unwissen zugeben - und hab das grade ergoogled. Danke für den Hinweis. Und für das Kompliment dieses Vergleichs!
kaffeepur aus berlin schrieb am 10. Oktober 2016:
Hallo Jörg, wann heiratest Du in Albanien? ;-) Oder kommst Du wieder mal zurück nach Berlin?
Hallo Jörg,
wann heiratest Du in Albanien? ;-)
Oder kommst Du wieder mal zurück nach Berlin?
Administrator-Antwort von: Jörg Dauscher
Bin Ende Oktober kurz zurück für ein paar Tage und dann den ganzen Dezember lang, den Januar ebenfalls. Alles weitere weiß der Herrgott allein...
Maxim Kuschpel aus Werder schrieb am 12. Juli 2016:
Jörg, deine Texte sind wie guter Urlaub (und also solche gönne ich sie mir zwischendurch) - schön, aber bodenständig. Weiter so!
Jörg, deine Texte sind wie guter Urlaub (und also solche gönne ich sie mir zwischendurch) - schön, aber bodenständig. Weiter so!
Administrator-Antwort von: Jörg Dauscher
Merci! Ich bemühe mich, von mir aus kanns gerne so weiter gehen, die Erde ist mein Lieblingsplanet!
Martin aus Berlin schrieb am 7. Juli 2016:
Schön, dass es jetzt eine Möglichkeit gibt, eine Rückmeldung auf Deine lesenswerten Texte zu geben!
Schön, dass es jetzt eine Möglichkeit gibt, eine Rückmeldung auf Deine lesenswerten Texte zu geben!
Administrator-Antwort von: Jörg Dauscher
Hi Martin, danke für das Interesse. Lass gerne von Dir hören! Grüße, Jörg