Veröffentlichungen

Verfluchte Berge. Von einem, der eingeschneit wurde und das Fürchten verlernte. Dumont 2021.

Anstatt Anfang Dezember 2020 nach Deutschland zurückzukehren, wo der Lockdown droht, bezieht Jörg Dauscher eine abgelegene Blockhütte im kosovarischen Hochland, in den sogenannten Verfluchten Bergen. Doch fürs kontemplative Schreiben ist zunächst wenig Zeit: Als Hüttenanfänger muss der Autor lernen, wie man mit der Axt umgeht, wie man Tierspuren liest und welche Gefahren beim Wandern im Schnee drohen. Er erkundet die raue Berglandschaft und lotet dabei sein Verhältnis zur Natur aus, als ihn dieselbe mit einem extremen Wetterumsturz überrascht: Über Nacht fällt so viel Schnee, dass er von der Außenwelt abgeschnitten ist.

»Am Anfang ist alles ein Abenteuer. Irgendwann stellt sich Routine ein, und Dauscher macht eine ihn verstörende Beobachtung an sich: Die Ruhe macht ihn unruhig, die fehlende Ablenkung nervös. Also lenkt er sich ab und wird umtriebig. Um festzustellen, dass ihn das nicht befriedigt. Was eine befreiende Erkenntnis für ihn ist: dass er nichts verpasst in seiner Einsamkeit und während der Pandemie den Winter seines Lebens verbringt.« Süddeutsche Zeitung

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Legendäre Wanderrouten in Deutschland. Lonely Planet 2021.

Zwei Routen trägt Jörg Dauscher bei, einmal diejenige in die deutsche Südsee, also auf den Darß und nach Fischland, dann die zum Limes, zu der sogenannten Teufelsmauer hoch – von Weißenburg aus, seiner Heimatstadt im tiefen Franken. Die anderen Autoren gehen durchs Wattenmeer auf die Hallig, die Romantische Straße entlang oder gleich auf den Watzmann oder die Zugspitze. Auch der Bayerische Wald wird erkundet, auf Skiern und im Winter.

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111 Gründe, Albanien zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin, 2019

Albanien gilt aufgrund der jahrzehntelangen Isolation als letztes Geheimnis Europas. Jörg Martin Dauscher findet es an der Zeit, dieses zu lüften, und stellt in seinem Buch die Eigentümlichkeiten des reizvollen Landes lebendig dar: Persönliche Anekdoten, kurze Ausflüge in die kommunistische Vergangenheit, Tipps und Geschichten aus der Gegenwart fügen sich zu einem bunten Kaleidoskop.
Die Liebeserklärung des Autors umfasst die sagenhaft schöne Ionische Küste ebenso wie die altehrwürdigen Städte und das hohe Bergland. Dabei verschließt der Autor vor den alltäglichen Problemen des Transformationslandes nicht die Augen, sondern schildert diese mit Humor und Zuneigung.
Er führt die Leser in Gegenden und an Orte, die der Tourismus noch lange nicht entdeckt hat, und lässt sie teilhaben am Dorfleben, an alten Gebräuchen und am albanischen Selbstverständnis. Ob als uralter Knotenpunkt der Kulturen oder als neues Reiseziel, Albanien ist in jedem Fall eine Entdeckung!

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111 Gründe, Georgien zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin, 2019

Georgien ist ein ungemein facettenreiches und vielgestaltiges Land am Kaukasus. Jörg Dauscher liefert Anekdoten, persönliche Geschichten, historische Fakten und praktische Tipps, um das Sehnsuchtsland Georgien eindringlich und umfassend darzustellen. Seine Liebeserklärung führt in abgelegene Dörfer, in das Bergland sowie in die lebendige Hauptstadt Tiflis und umfasst alle vier Jahreszeiten.
Der Autor unternimmt Streifzüge durch verschiedene Landesgegenden und berichtet vom Frauenraub in Swanetien, von den hundert Arten Regen in Adscharien und den heiß glühenden Sommern Kachetiens. Die georgische Küche wird erläutert, die Weinbereitung und das eigentümliche Verkehrswesen.
Wer Georgien noch nicht kennt, dem wird das Land durch die Lektüre vertraut und liebenswert erscheinen. Wer schon einmal dort war, wird Bekanntes wiederfinden und bislang Unverständliches erklärt bekommen. Wer noch nicht in Georgien war, der wird hinreisen, wer Georgien schon kennt, der wird wiederkommen wollen!

»Das Land im Kaukasus steckt voller Überraschungen. Hier liegen sogar die Ursprünge des Weinbaus! Jörg Martin Dauscher hat Georgien mehrfach bereist und sich in die Region verliebt. Das spürt man bei jedem Kapitel. Kein Reiseführer, sondern ein Wegweiser ins Paradies.«
HÖRZU

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Jörg Dauscher Albanische Episoden

Albanische Episoden. Eine Reise
KLAK Verlag, Berlin, 2018

Die Albanischen Episoden umreißen zehn Jahre des Reisens und der Aufenthalte in Albanien: von den verfluchten Bergen im Norden bis an die südliche Küste, von Saranda über Gjirokastra bis an den Ohridsee. Sie führen in einsame Dörfer, in die Hauptstadt und in die jüngere Geschichte Albaniens, zu verlassenen Buchten und hinauf auf die hohen Gebirgszüge. Jörg Dauscher lässt den Leser teilhaben an einer unvergleichlichen Reise durch ein sich beständig wandelndes, landschaftlich schönes, kulturell höchst eigenartiges Land, welches noch bis vor Kurzem irrtümlich als gefährliches Terrain für Fremde galt.

»Dauscher pflegt einen so schwungvollen Erzählstil, dass man seine Texte nur schwer aus der Hand legen kann. Zum anderen – und das ist noch viel wichtiger – besitzt er eine besondere Beobachtungsgabe mit denen er die alltäglichen Eigenheiten des albanischen Habitus einfängt und dann entsprechend süffisant und liebevoll, dabei aber durchaus auch kritisch, jedoch nie unfair wiedergibt. All dies macht das Buch nicht nur zu einem kurzweiligen Lesevergnügen, sondern es holt auch auf beeindruckende Art und Weise das besondere Albaniengefühl zurück, das einem beim Besuch des Landes unweigerlich erfasst.« M. Bickert, Albanische Hefte 1-2, 2018

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Nach Albanien. Bericht einer Reise.
BoD, Norderstedt, 2009

„Nadaç ist eigentlich kein Dorf, kein richtiges Dorf, sondern eine zufällige Ansammlung flacher Häuser und kleiner Gärten, durch Zäune und Mauern von einander getrennt, durch Straßen miteinander verbunden – wenn man das mäandernde System der Wege Straßen nennen möchte.”

Jörg Dauscher lernte als Gast einer albanischen Familie Dorfleben und Gebräuche kennen. Anschließend bereiste er das gesamte Land. Mit viel Sympathie für Land und Leute schildert Jörg Dauscher den Dorfalltag und seine Reiseerlebnisse. Einzelne kurze Szenen, Beobachtungen und Reflexionen ergeben einen poetischen Bilderbogen eines Landes im Umbruch.

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der-sommer-in-k

Der Sommer in K. Erzählung aus einem russischen Dorf.
BoD, Norderstedt, 2010

„Ich hatte eine Fährte in Russland. Sie begann unweit des Gemüsegartens und des Kartoffelfeldes, lief zunächst auf dem allgemeinen Weg in Richtung Fluss und bog bald schräg davon nach rechts ab. Mein Pfad führte bis kurz hinter den Horizont. Es war mein eigener Pfad, denn ich hatte ihn selbst eingelaufen und in regelmäßigen Abständen abgeschritten. Auch war ich der Einzige, der ihn dann und wann überhaupt lief: Meinen eigenen Schritten war ich solange gefolgt, bis das niedergetretene Gras als klar erkennbare, dunkle Linie das Wiesenmeer teilte.“

Jörg Dauscher schildert einen Sommer in einem russischen Dorf: eine poetische Hommage an eine Lebensweise, die im Verschwinden begriffen ist.

»Eine erlesene Idylle: Jörg Dauscher hat das russische Leben gesucht – und im Dorf K. gefunden.« Moskauer Deutsche Zeitung

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Jörg Dauscher: Die Invasion der Träume

Die Invasion der Träume: Versuch über Berlin
BoD, Norderstedt, 2012

„In Berlin zu leben, das war manchmal, als sei man verliebt. Man war verliebt, aber zugleich unsicher, ob dies auf Gegenseitigkeit beruhte. Die feine Anspannung, die nervöse Erwartung und die Wachsamkeit, die sich daraus ergab, bestimmten die Atmosphäre der Stadt, daraus bestand die Berliner Luft.“

Jörg Dauschers “Invasion der Träume” ist ein Streifzug durch Berlin-Kreuzberg, ein Spaziergang durch den Wechsel der Jahreszeiten und eine Reise durch die sich wandelnde Stadt. Das Kaleidoskop aus Stimmungen, Begegnungen und Reflexionen zeigt ein facettenreiches, sehr persönliches Bild von Berlin.

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